Tägliche Zahnpflege zu Hause

Die richtigen Hilfsmittel

Regelmäßige und richtige Zahn- und Mundpflege ist die wichtigste Voraussetzung zur Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats.

Richtige Pflege bedeutet: Entfernen von Zahnbelag (Plaque), da die darin enthaltenen Bakterien Zähnen und Zahnfleisch schaden.

Die richtigen Hilfsmittel

CS1560+CS820rosa-webRichtig ist eine Zahnbürste mit kurzem Bürstenkopf, abgewinkeltem, abgeknicktem oder geradem Stiel und möglichst vielen abgerundeten Kunststoffborsten.

Dazu gehört eine Zahnpasta - nach Möglichkeit klinisch überprüft. Mit der Reinigung durch Zahnbürste und -pasta sollte man sich jedoch nicht zufrieden geben, weil die Zahnbürste an schwer zugänglichen Stellen nicht alle Speisereste und den Zahnbelag zu entfernen vermag. Vor allem in die Zahnzwischenräume dringen die Borsten nicht genügend weit vor.

Das wirksamste Mittel zur Entfernung von Zahnbelag (Plaque) zwischen den Zähnen sind spezielle Interdentalbürsten, deren Gebrauch wir Ihnen gerne in der Zahnarztpraxis zeigen. In ganz engen Zwischenräumen, wo die Interdentalbürstchen keinen Zugang mehr  finden, muss mit Zahnseide gearbeitet werden.

Zusätzlich kann auch auch eine Munddusche nützlich sein,  die mit ihren stark pulsierenden Wasserstrahlen in die entlegensten Ecken und Winkel kommt und dabei das Zahnfleisch massiert.

 

Die richtige Putztechnik

Das richtige System
Um die Putztechnik leichter zu erlernen und keinen Zahn auszulassen, soll die Zahnpflege stets in der gleichen Reihenfolge erfolgen - immer am letzten Zahn beginnend und langsam nach vorne wandernd, um beim letzten Zahn auf der Gegenseite aufzuhören.

Die richtige Methode

Die Rotationsmethode
Die weit verbreitete Schrubbertechnik ist falsch und ineffektiv und bei engagierter Durchführung sogar schädlich. Besser ist die sogenannte Rotationsmethode. Mit kleinen kreisenden Bewegungen werden bei leicht geöffnetem Mund die Zahnoberflächen gereinigt.

Die modifizierte Bass-Technik
Am besten aber auch am schwierigsten durchzuführen ist die modifizierte Bass-Technik. Hierbei werden die Borsten im Winkel von ca. 45° auf Zähne und Zahnfleisch aufgesetzt. Mit kurzer vibrierender Bewegung -ohne zu viel Druck- wird die vorhandene Plaque gezielt gelöst und die Borsten finden ihren Weg in die Zwischenräume und den Zahnfleischsaum. Anschließend werden die gelösten Beläge durch eine Drehbewegung in Richtung Zahnkrone ausgewischt. Der Vorgang ist an jedem Zahn mehrmals zu wiederhohlen. Auf diese Weise werden systematisch alle Zähne im Oberkiefer und dann im Unterkiefer geputzt. Man kann sich einen Teil der Arbeit durch eine elektrische Zahnbürsten mit geeigneten Aufsätzen abnehmen lassen.
Das Zahnfleisch sollte beim Zähneputzen nicht mitgebürstet werden, da in manchen Fällen durch zu starken Druck ein Rückgang des Zahnfleisches verursacht wird. Achten Sie darauf, daß nicht nur die vordere Front, sondern auch die Rückseiten und die Kauflächen der Zähne gereinigt werden. Die Zahnzwischenräume sollten Sie mindestens einmal täglich zusätzlich mit Zahnseide und Interdentalbürstchen säubern.


IGEL
Leistungen

  • Professionelle    Zahnreinigung
  • Prophylaxe-
    Schulung
     

Der Zahnarzt und sein Team wird Sie gerne mit den richtigen Hilfsmitteln vertraut machen und in die richtige Putztechnik einweisen.
 

Die Vibrationsmethode
Eine weitere Methode ist die Vibrationsmethode. Dabei werden die Borsten einer Multituft-Bürste im Winkel von 45 Grad auf den jeweiligen Zahn gesetzt. Dann werden kurze vibrierende bzw. rüttelnde Bewegungen ausgeführt, ohne daß die Borsten ihren Platz verlassen. In jedem Fall ist vor und nach dem Zähneputzen der Mund gründlich zu spülen.

Die für Sie  richtige Methode üben Sie am besten vor dem Spiegel. Um das Reinigungsergebnis zu kontrollieren und die Technik ggf. zu korrigieren, können hin und wieder Färbetabletten angewandt werden. Diese Tabletten erhalten Sie in der Apotheke oder bei Ihrem Zahnarzt.

Bei der erstmaligen Anwendung von Zahnseide, Interdentalbürstchen und richtiger Zahnputztechnik kann in den ersten Tagen vermehrt Zahnfleischbluten auftreten. Das ist ein Zeichen von einer bereits bestehenden Entzündung , also nicht bedenklich und sollte bei konsequent weiter durchgeführten Maßnahmen innerhalb einer Woche deutlich nachlassen. Fragen Sie jedoch Ihren Zahnarzt um Rat, wenn das Bluten länger als eine Woche anhält.

Wir machen unsere Patienten gerne mit den empfehlenswerten Hilfsmitteln sowie den Techniken vertraut und geben Hilfestellung bei der Anwendung.

 

Wann Sie Ihre Zähne reinigen sollten ...

3 x täglich 3 Minuten - nach dem Essen - und grundsätzlich nach dem Genuß von Zucker (denken Sie auch an den "versteckten" Zucker in Speisen und Getränken) soll die Zahnbürste in Aktion treten. Mit einer kleinen, handlichen Taschenzahnbürste ist es leicht möglich, diesem Grundsatz auch unterwegs treu zu bleiben.

Falls dennoch mal keine Möglichkeit zum Zähneputzen besteht, sollte wenigstens der Mund gründlich gespült werden, wobei das Wasser kräftig durch die Zähne gepreßt wird. Alternativ dazu kann der stattfindende Säureangriff der Bakterien durch zwei Maßnahmen abgeschwächt werden: 1. als letzte Mahlzeit eine Substanz mit hohem Pufferungseffekt (Käse/Calzium) zu sich nehmen oder 2. den Speichelfluss mit seiner Pufferfunktion durch Kauen von zuckerfreiem Kaugummi fördern. Beide Maßnahmen sind begrenzt geeignet, die Entstehung von Säure durch die Bakterien zu verringern.

 


      IGEL-Leistungen sind individuelle gesundheitsfördernde Leistungen
      und vorbeugende Maßnahmen, deren Kosten von den gesetzlichen
      Krankenkassen nicht bezahlt werden, aber gesundheitsfördernd und durchaus empfehlenswert sein können.

      In der Zahnmedizin gab es eigentlich keine IGEL-Leistungen bis sich der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), finanziert vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) entschloss die professionelle Zahnreinigung als solche zu bezeichnen und eine Stellungnahme dazu zu veröffentlichen.

      In der Zahnmedizin gibt es eine Vielzahl von medizinisch gebotenen und effektiven  Behandlungsmethoden die zwar für den Einzelnen sinnvoll und wünschenswert, aber für die Allgemeinheit schlichtweg nicht finanzierbar sind. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen nur medizinisch unbedingt notwendige Behandlungen und Hilfsmittel  in der Ausführung bezahlen, durch die der Behandlungszweck gerade ausreichend realisiert wird.(Gesetzliche Beschränkung auf das Notwendige/Zweckmäßige/Ausreichende).

      Natürlich gibt es außer der ausreichenden auch eine bessere Zahnmedizin. In unserer Praxis versuchen wir Gutes günstig anzubieten, damit wir den meisten unserer Patienten eine gute effektive zahnmedizinische Versorgung mit geringer Eigenbeteiligung zugute kommen lassen können.
       

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zuletzt geändert am 16.05.2018